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Die geborgenen Schätze

Die 6 wichtigsten Schätze die ich in der Arbeit mit dem inneren Kind bergen durfte.


Nachdem ich in meinem letzten Beitrag intensiv den Schmerz und die Abwehr des Schmerzes beschrieben habe, möchte ich dir hier die unglaublich wertvollen Schätze zeigen, die ich in der Begegnung mit meinem inneren Kind bergen konnte und es immer noch tue.


Schatz Nr.1 - Mitgefühl


Zu fühlen was der andere fühlt, heißt nicht automatisch, dass man Rücksicht nimmt. So war das erst bei mir. Ich wusste immer genau, wo der wunde Punkt meines Gegenübers ist und habe erst recht gebohrt, um meinen emotionalen Schmerz zu kompensieren. Heute nutze ich dieses "Gespür" in meiner Begleitung und gehe Achtsam mit der Wunde des anderen um und erkenne, wann jemand bereit und stabil genug ist, hinzuschauen.


Schatz Nr.2 - Resilienz


Mit Herausforderungen allein fertig zu werden hat mir unzählige Ideen, Herangehensweisen und Lösungsansätze verschafft. Ich war sehr gut darin, ungefragt die Probleme anderer zu lösen. Heute nutze und schätze ich diese Fähigkeit vor allem als Mama und in meiner Selbstständigkeit sehr.


Schatz Nr.3 - Selbstreflexion


"Du erschaffst deine Welt mit deinen Gedanken." Dieser Satz hat bei mir 2009 in der 1. Stunde meiner Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie eingeschlagen wie eine Bombe. Ich war mit meiner Welt nämlich so gar nicht zufrieden! Von da an war ich nicht mehr aufzuhalten und hab mich und alles reflektiert und analysiert, was nicht bei 3 auf dem Baum war. Das letzte mache ich heute nur noch, wenn ich den Auftrag bekomme.


Schatz Nr.4 - Selbstentwicklung


Anfangs war ich durch das Vermeiden von Ablehnung und dem Gefühl nicht gut genug zu sein, stets bemüht, mich positiv zu entwickeln. Es war der starke Wunsch nach Anerkennung, der den Stein ins Rollen gebracht hat. Heute nutze ich diese Fähigkeit für echte innere Heilung und spirituelle Entwicklung.


Schatz Nr.5 - Kontakt mit eigenen Bedürfnissen


Ganz genau zu beobachten, was mein gegenüber braucht, war eine wichtige Strategie für mich als Kind. Da meine Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden, konnte ich sie auch nicht verstehen. Das hat später in meinen Partnerschaften zu großem Frust geführt und ich konnte schwer Entscheidungen für mich treffen, da ich keine Grundlage hatte. Ich habe mich intensiv mit meinen Bedürfnissen und Werten beschäftigen MÜSSEN.


Schatz Nr.6 - Empowerment


Ich würde sagen, das ist einer der größten nutzen für die Menschen, die ich beruflich und privat begleite. Durch meinen Weg kann ich sagen, dass alles möglich ist. Ich fühle es mit jeder Faser meines Körpers. Ich sehe die Schätze in anderen und glaube an sie.



Wenn du magst, schreibe gerne deine Erfahrungen in die Kommentare. Ich lese sie gern!

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Wenn ich Deine Beiträge lese denke ich immer, wir wären Zwillinge. Jedenfalls haben wir anscheinend gleiche bzw. ähnliche Erfahrungen und ich finde sehr schön, dass ich von Deinem Weg abgucken und lernen kann. Genau da, wo ich mich von selbst auf diese Reise zu mir selbst gemacht habe.

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